Project Description
März 2026: Tourismustag im Rheinischen Revier

Vom Strategiekonzept zur Umsetzung: Breite Beteiligung und spürbare Aufbruchsstimmung für die touristische Zukunft der Region
Pressemitteilung zum Jahresauftakt Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier am 12.03.2026, 10:00 bis 13:00 Uhr, Burg Obbendorf in Niederzier
Nach der erfolgreichen Vorstellung des Strategiekonzepts zur Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier im Februar 2025 wird die Umsetzung weiter vorangetrieben: Beim Jahresauftakt zur Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier kamen rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Kreisen, Kommunen, Tourismusorganisationen, Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen. Auf Burg Obbendorf in Niederzier diskutierten sie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung und erörterten wie touristische Kennzahlen die gemeinsamen Erfolge in Zukunft messbar machen.
Die Veranstaltung knüpfte unmittelbar an die Abschlussveranstaltung auf Schloss Paffendorf in Bergheim am 17. Februar 2025 an und machte deutlich, dass das erarbeitete Strategiekonzept kein Endpunkt ist, sondern der Startschuss für eine koordinierte, langfristige Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier.
Im Mittelpunkt des Jahresauftakts standen die Inhalte und Ziele der aktuellen Projektphase. Nach der Begrüßung durch Landrat Frank Rock per Videobotschaft, der als Landrat des Rhein-Erft-Kreises weiterhin die Koordination des Projekts übernimmt, sowie Grußworten von Frank Butenhoff, Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE), und Frank Rombey, Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, wurden die nächsten Schritte der Tourismusentwicklung vorgestellt. Ein Impuls zu touristischen Kennzahlen und geplanten Befragungen zeigte Entwicklungen und Perspektiven der Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier auf. Christian Rast, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, berichtete zudem über den Strukturwandel vor Ort.
Besonders deutlich wurde die gemeinsame Absicht, das Rheinische Revier als entstehende Landschaft des Wandels touristisch erlebbar zu machen. Die Transformation von der Braunkohleregion hin zu einer innovativen, nachhaltigen und lebenswerten Zukunftsregion soll auch im touristischen Profil sichtbar werden. Naturerlebnisse, Industriekultur, neue Seenlandschaften sowie kulturelle Angebote spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die enge Zusammenarbeit im Kompetenznetzwerk Tourismus, das im Rahmen des Projekts „Strategiekonzept Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier“ über 31 Monate hinweg aufgebaut wurde, bildet weiterhin die Grundlage für die Umsetzung. Weiter gestärkt wird die regionale Zusammenarbeit durch die Kooperationsvereinbarung zur Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier, die zehn Partner im vergangenen Jahr unterzeichnet haben. Neben dem koordinierenden Rhein-Erft-Kreis sind neun weitere Akteure mit an Bord: die Städteregion Aachen, die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Mönchengladbach, der Zweckverband Landfolge Garzweiler, die Neuland Hambach GmbH sowie die Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.
Der Tourismustag hat ein klares Signal gesendet: Die Akteurinnen und Akteure verstehen Tourismus nicht nur als ergänzenden Wirtschaftszweig, sondern als verbindendes Element im Strukturwandel. Er stärkt regionale Identität, schafft Wertschöpfung vor Ort und trägt zur positiven Wahrnehmung des Rheinischen Reviers nach innen wie nach außen bei.
Der nächste Schritt in diese Richtung wurde mit der Veranstaltung genommen.
Zum Hintergrund:
Zum Rheinischen Revier als Strukturwandelregion gehören die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, der Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Kreis Neuss, die Städteregion Aachen und die Stadt Mönchengladbach. Vor dem Hintergrund der Energiewende und dem Auslaufen des Braunkohletagebaus soll der Wandel aktiv gestaltet und Chancen genutzt werden.
Als ergänzender Wirtschaftszweig und weicher Standortfaktor spielt der Tourismus dabei künftig eine wichtige Rolle. Das Strategische Konzept Tourismus Rheinisches Revier soll dabei Orientierung geben, wie die Region im Tourismus nachhaltig entwickelt und wirtschaftlich erfolgreich sein kann.
Zusammengeschlossen als Kompetenznetzwerk Tourismus haben sich deshalb neben Vertretenden der zuvor genannten Kreise auch Vertretende der Tagebauumfeldinitiativen. Hinzu kommen Vertretende der Tourismusorganisationen, ein Vertreter des Naturparks im Rheinischen Revier, Vertretende des Landschaftsverbands Rheinland, der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Tourismus. NRW, dem Wirtschaftsministerium NRW sowie der Beratungsagentur ift GmbH.





