Project Description
Juni 2025: Lesung und Podiumsgespräch – Das Rheinische Revier – ein Reallabor für Kultur und Gemeinschaft?
Inwiefern kann Kultur in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche gemeinschaftsstiftend wirken? Welche kulturellen Räume braucht das Rheinische Revier? Die Veranstaltung Das Rheinische Revier – ein Reallabor für Kultur und Gemeinschaft? ging diesen Fragen nach und lud das Publikum in die Aachener digitalCHURCH ein, diese Themen mit Gäst*innen aus Kunst und Kultur(politik) zu diskutieren.
„Alte Heimat – Neue Zukunft“
Den Rahmen bildete die Lesung „Alte Heimat – Neue Zukunft“ des Fotografen und Autors Hubert Perschke. Dieser fotografierte Orte und Menschen nahe des Braunkohletagebaus. In Interviews erzählen sie von ihren Erinnerungen an Heimat und Gemeinschaft. Die Lesung wurde von Antje Grothus begleitet. Mit dem Verein Buirer für Buir setzt sie sich für das vielfältige kulturelle Erbe der Region und eine lebendige Erinnerungskultur ein.
Kultur braucht Austausch und Vernetzung!
Im Rheinischen Revier engagieren sich schon jetzt Vereine und Initiativen, Künstler*innen und Institutionen für eine lebendige Kultur. Neue Räume für Diskussion und Austausch in der Region entstehen zum Beispiel im Kraftwerk Frimmersdorf, im Café Nr 5 in Berverath oder ortsunabhängig und digital, etwa bei unterschiedlichen Beteiligungsformaten, wie dem geSCHICHTEN-Blog.
Vielfältige kulturelle Gestaltungsmöglichkeiten
Die Beispiele zeigen, was sich bereits in der Region getan hat und welche Perspektiven sich eröffnen. Lebendige Kultur-Orte kann es jedoch nur geben, wenn viele Menschen mitmachen.
• Wie können lebendige Kultur-Orte – analog und digital – gestaltet werden?
• Wie gemeinschaftsstiftend wirkt Kultur in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche?
• Welche Rolle spielen Kunst und Kultur für den Austausch, für gemeinschaftliches Erleben und Erinnern?
Darüber diskutierten Dr. Lisa Maubach, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Inga Mehlert-Garms, Gemeinde Merzenich und Silke Schatz, Freischaffende Künstlerin mit Antje Grothus, Hubert Perschke und dem Publikum.
Moderiert wurde die Veranstaltung durch Iris Witt, Heinrich Böll Stiftung NRW und Dr. Kerstin Schierhold, LVR-geSCHICHTEN Rheinisches Revier.



